Die logische Datenbank PNPCE soll die logische Datenbank PNP ersetzen. Um Daten aus der Personaladministration, der Personalabrechnung oder der Zeitwirtschaft auszuwerten, sollten Sie die logische Datenbank PNPCE verwenden, um InfoSets anzulegen.
Die logische Datenbank PNPCE bietet folgende Funktionen:
Die Erweiterungen können unabhängig vom Konzept der Mehrfachbeschäftigung verwendet werden. SAP empfiehlt die Verwendung der PNPCE für alle Neuentwicklungen.
Notiz
Die logische Datenbank PNP wird weiterhin unterstützt.
Datenmodell der Personaladministration und -beschaffung
Infotypen sind Informationseinheiten im HR. Infotypen fassen zusammenhängende Datenfelder zusammen.
Infotypen sind Möglichkeiten, Informationen zu strukturieren, die von Reports oder Queries ausgewertet werden. Um die Historie von Infotypen zu erhalten, sichert das System diese in zeitabhängigen Sätzen. Das System erfasst für jeden Infotypsatz einen Gültigkeitszeitraum. In der Regel gibt es für jeden Infotyp eines Mitarbeiters mehrere Datensätze. Die Sätze werden durch ihre unterschiedlichen Gültigkeitszeiträume unterschieden.
Mit den folgenden Zeitbindungen legen Sie fest, wie die Datensätze eines Infotyps im Laufe der Zeit aufeinander reagieren:
Damit eine Personalnummer vorhanden ist, müssen die Infotypen Maßnahmen (0000), Organisatorische Zuordnung (0001), Daten zur Person (0002) und Abrechnungsstatus (0003) vorhanden sein.
Logische Datenbank PCH
Sie verwenden die logische Datenbank PCH, wenn Sie Daten aus folgenden Komponenten auswerten möchten:
Wenn Sie InfoSets über die logische Datenbank PCH anlegen, können Sie das InfoSet über einen Objekttyp einschränken.
Das InfoSet kann nur dann für die Ad-hoc-Query verwendet werden, wenn es über einen Objekttyp eingeschränkt wurde. In diesem Fall können Sie nur Infotypen auswählen, die für den ausgewählten Objekttyp relevant sind.
Wenn Sie das InfoSet nicht über einen Objekttyp einschränken, können Sie alle Infotypen auswählen, die in der logischen Datenbank PCH verfügbar sind.
Datenmodell der Personalplanung
Das Organisationsmanagement basiert auf dem Konzept, dass jedes Element in einer Organisation als eigenständiges Objekt mit individuellen Merkmalen abgebildet wird. Diese Objekte werden einzeln angelegt und gepflegt und dann über Beziehungen miteinander verbunden, wie im vorherigen Beispiel dargestellt. Dadurch entsteht ein flexibles Netzwerk, das es Ihnen ermöglicht, Personalplanung, Vorschauen und Berichte durchzuführen.
Da Kostenstellen nicht im Organisationsmanagement gepflegt werden, handelt es sich um einen externen Objekttyp.
Beispielsweise können Sie im Customizing das vorhandene Datenmodell erweitern, indem Sie neue Objekttypen definieren und neue Beziehungen zwischen Objekttypen zulassen.
Jeder Standardobjekttypname besteht aus einem oder zwei Buchstaben. Der Kundennamensraum ist 00 bis 99.
Dieses Datenmodell (Objekttypen und Verknüpfungen) bildet auch die Grundlage für andere Anwendungen der Personalplanung, wie z.B. Veranstaltungsmanagement (Veranstaltungshierarchien) und Personalentwicklung (Qualifikationskatalog).
Reporting auf Daten aus PNP oder PNPCE und PCH
Ein InfoSet kann nur auf einer logischen Datenbank basieren. Sie können daher nur eine logische Datenbank auswählen, um ein InfoSet anzulegen.
In jeder der folgenden Situationen, die für die logischen Datenbanken PNP und PCH auftreten können, müssen Sie entscheiden, welche logische Datenbank zum Anlegen eines entsprechenden InfoSets verwendet werden soll: