Die Zeitwirtschaftsdaten werden in verschiedenen Infotypen und im Cluster B2 (Zeitauswertungsergebnisse) abgelegt. Die Standardreports ermöglichen Auswertungen für einzelne Datenquellen wie Infotypdaten (z.B. Report RPTABS20) oder Clusterdaten (z.B. Report RPTBAL00), jedoch nicht für Infotypdaten und Clusterdaten gleichzeitig. Daher stellen Standardberichte häufig nur einen Abschnitt der relevanten Daten bereit.
Zeitwirtschaftsreporting mit simulierten Infotypen
Simulierte Infotypen ermöglichen es Ihnen, Berichte für eine größere Bandbreite von Geschäftszwecken auszuführen. Das Infotypkonzept stellt Daten aus verschiedenen Quellen (Infotypdaten, Zeitauswertungsergebnisse und Daten aus dem persönlichen Arbeitszeitplan) in einer übersichtlichen Übersicht zur Verfügung. Beispielsweise können Sie simulierte Infotypen verwenden, um Clusterdaten (Clustertabellen ZES, ZL mit ALP und C1) über Infotypstrukturen zu lesen und auszuwerten.
Simulierte Infotypen werden simuliert, da Infotypdaten nicht wie üblich in einer Infotyp-Datenbanktabelle gespeichert werden. Stattdessen wird sie zur Laufzeit von einem Funktionsbaustein der Zeitwirtschaft aus einer Vielzahl von Datenbanktabellen abgerufen.
Ähnlich wie andere Infotypen stehen simulierte Infotypen in der logischen Datenbank PNPCE zur Verfügung. Das bedeutet, dass sie wie andere Infotypen für kundeneigene ABAP-Programme und das Reporting mit SAP Query verwendet werden können.
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