
Die vorstehende Abbildung fasst die verschiedenen Customizing-Aktivitäten zusammen, die für die FI/CO-Integration relevant sind. Diese Customizing-Aktivitäten lassen sich grob unterteilen in die Konfiguration für Objektverknüpfungsarten und die Definition der Zuordnung zwischen Kostenarten und CO-Versionen einerseits und Finanzgruppen und Finanzsichten andererseits.
Für die Integration von Buchhaltungsdaten aus Innenaufträgen und Projekten des Projektsystems (PS) sind im SAP-Standard bereits Objektverknüpfungsarten definiert. Sie können diese Objektverknüpfungsarten als Vorlage für das Anlegen neuer Objektverknüpfungsarten im kundeneigenen Namensraum verwenden. Geben Sie in Ihren Objektverknüpfungsarten die RFC-Verbindung und das logische System des FI/CO-Systems an. Wenn Sie Daten aus verschiedenen FI/CO-Systemen in PPM hochladen möchten, müssen Sie für jedes System Objektverknüpfungsarten anlegen. Aktivieren Sie abschließend die Objektverknüpfungsarten, die Sie für die Integration verwenden möchten. Die Objektverknüpfungsarten, die für die FI/CO-Integration verwendet werden, werden der SAP-Controlling-Anwendung zugeordnet.
Einstellungen für die Finanzplanung
In PPM können Finanzdaten mit Bezug auf Finanztypen, Gruppen und Finanzsichten in der Finanzplanung eingegeben und ausgewertet werden. Buchhaltungsdaten mit Bezug auf Kostenarten, Werttypen und CO-Versionen werden jedoch im FI/CO-System verwaltet. Daher muss ein Mapping zwischen den relevanten Referenzdaten definiert werden. Sie können das Mapping gemäß Ihren Anforderungen im Customizing des PPM mit Bezug auf das entsprechende FI/CO-System durchführen.
Die obige Grafik zeigt die Tabelle im Customizing, in der Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen können. Die Organisationseinheit, die Sie in den Einstellungen angeben, entspricht dem Kostenrechnungskreis im FI/CO-System. Dies wird durch die Zuordnung der Organisationseinheitsart COA (Kostenrechnungskreis) zur SAP-Controlling-Anwendung realisiert.
Notiz