Zweischrittverfahren für Warenbewegungen
Bei der Verwendung von Umlagerungsbestellungen (mit oder ohne Auslieferungen) müssen Sie sich für die Buchung der Warenbewegungen zwischen einem Einschritt- und einem Zweischrittverfahren entscheiden.
Wenn Sie Umlagerungsbestellungen (mit oder ohne Auslieferungen) verwenden und den Prozess als Zweischrittverfahren eingerichtet haben, wird Transitbestand angelegt, wenn der Warenausgang gebucht wird. Transitbestand wird verwendet, damit der Bestand überwacht und berücksichtigt werden kann, wenn Waren physisch auf dem Weg zwischen den beiden am Prozess beteiligten Standorten sind. Sie können den Transitbestand in der Bestandsübersicht für das Material (Transaktion MMBE, auch als Kachel im SAP Fiori Launchpad verfügbar) oder über die SAP-Fiori-App Bestand – Einzelmaterial anzeigen.
Der Transitbestand ist bewertet (d.h., er ist im Rechnungswesen als zum Empfangswerk gehörend sichtbar), aber im Empfangswerk noch nicht als frei verwendbarer Bestand hinterlegt, da die Waren noch unterwegs sind.
Beim physischen Wareneingang im Empfangswerk wird ein Wareneingang im System gebucht. Die Wareneingangsbuchung wird nicht bewertet (es wird kein Buchhaltungsbeleg angelegt), da sich das Material innerhalb desselben Buchungskreises bewegt und die Finanzbuchungen bereits während des Warenausgangs (d.h. beim Anlegen des Buchhaltungsbelegs) erfolgt sind.
Der Wareneingang kann in den frei verwendbaren Bestand, in den gesperrten Bestand oder in den Qualitätsprüfbestand gebucht werden. Sie können dies bereits in der Bestellposition auf der Registerkarte Lieferung im Feld Bestandsart angeben (in der Transaktion ME21N, die auch als App für das SAP Fiori Launchpad verfügbar ist).