Bei Betrachtung aller Versandaktivitäten, die für die Nachschublieferung durchgeführt werden müssen, stellt man fest, dass im Wesentlichen die gleichen Schritte erforderlich sind wie für eine Auslieferung an einen externen Kunden. Die Prozessschritte ähneln denen einer Auslieferung, die mit Bezug zu einem Kundenauftrag angelegt wurde. Kommissionieren, Verpacken, Buchen des Warenausgangs usw. sind ähnlich.
Auswirkungen der Warenausgangsbuchung (Einschrittverfahren)
Das System erzeugt bei der Warenausgangsbuchung in der Materialwirtschaft (Bestandsführung) einen Materialbeleg. Als Ergebnis dieser Warenausgangsbuchung nimmt die verfügbare Bestandsmenge im Lieferwerk ab Wenn Sie das Einschrittverfahren zum Buchen der Warenbewegungen verwenden, erhöht sich gleichzeitig die Menge des verfügbaren Bestands im Empfangswerk.
Der Wareneingang im Empfangswerk reduziert auch den Bestellbestand in diesem Werk.

Notiz
Die Warenausgangsbuchung im Lieferwerk erzeugt einen Materialbeleg in SAP S/4HANA. Wenn die beiden beteiligten Werke zu zwei unterschiedlichen Bewertungskreisen gehören, wird beim Buchen des Warenausgangs auch ein Buchhaltungsbeleg angelegt. Die Warenausgangsbuchung wird mit dem Bewertungspreis für das Material im abgebenden Werk bewertet. Daher kann es im Empfangswerk zu einer Preisänderung kommen. Dies ist natürlich nur möglich, wenn das Material im Empfangswerk mit der Preissteuerung V (gleitender Durchschnittspreis/periodischer Verrechnungspreis) bewertet wird. In diesem Fall tritt eine Preisänderung auf, wenn der Bewertungspreis im Lieferwerk vom aktuellen Bewertungspreis im Empfangswerk abweicht.
Die Nachschublieferung wird automatisch in die Bestellentwicklung der Umlagerungsbestellung übernommen. Der/die aus der Warenausgangsbuchung und der gleichzeitigen Wareneingangsbuchung resultierende(n) Beleg(e) steht/stehen auch in der Bestellentwicklung zur Umlagerungsbestellposition zur Verfügung. Anhand der Bestellentwicklung für die Umlagerungsbestellposition und des Belegflusses für die Nachschublieferung können sowohl das Empfangswerk als auch das Lieferwerk den Status des Umlagerungsprozesses analysieren.
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