Sie können für jede Versandstelle wählen, nach welcher Logik die Terminierung erfolgen soll. Bei der untertägigen Terminierung können zur Ermittlung der Termine die Arbeitszeiten der Versandstelle berücksichtigt werden. Die Arbeitszeiten einer Versandstelle bestehen aus einem Kalender, der mit dem an der Versandstelle hinterlegten Fabrikkalender übereinstimmen muss, sowie einem Schichtprogramm. Das Schichtprogramm definiert für jeden Wochentag die Schichten, welche ihrerseits Uhrzeiten von Arbeitsbeginn und -ende festlegen. Die Transportdispositionsvorlaufzeit wird über die Route ermittelt. Die Transitzeit ergibt sich ebenfalls aus der Route.
Sind die Arbeitszeiten der Versandstelle gepflegt, wird eine untertägige Terminierung durchgeführt. Bei beiden Arten der Terminierung wird der Fabrikkalender der Route verwendet, um zu berücksichtigen, wann die Route gefahren wird.
Im Folgenden finden Sie einige der Funktionen der untertägigen Terminierung:
- Die Ergebnisse der Terminierung werden minutengenau berechnet und angezeigt.
- Für die Terminierung werden die Arbeitszeiten der Versandstelle verwendet.
- Richt- und Ladezeit werden in Stunden und Minuten angegeben.
Im Folgenden finden Sie einige der Funktionen der tagesgenauen Terminierung:
- Die Berechnung erfolgt auf Basis von Tagen, Stunden und Minuten, das Ergebnis wird jedoch nur als Tagesdatum ausgegeben.
- Für die Terminierung wird der Fabrikkalender der Versandstelle verwendet.
Notiz
Die Funktion der untertägigen Terminierung wird von der Available-to-Promise-Prüfung (ATP-Prüfung) nicht berücksichtigt. Beim Prüfen des Materialbestands für das Materialbereitstellungsdatum wird nur das Istdatum verwendet, nicht die genauen Uhrzeiten des Tages.