Sonderfunktionen in Lieferungen verwenden

Objective

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Preisfindung

Die Auslieferung kann versandbezogene Konditionen enthalten, z.B. Versand- oder Frachtkosten. Die Konditionswerte können manuell eingegeben werden oder mit Hilfe der Konditionstechnik der automatischen Preisfindung im Vertrieb ermittelt werden.

Die Auslieferung kann versandbezogene Bedingungen wie Versand- oder Frachtkosten enthalten. Die Konditionswerte können manuell eingegeben werden oder mit Hilfe der Konditionstechnik der automatischen Preisfindung im Vertrieb ermittelt werden.

Sie können die Konditionen auf dem Lieferschein drucken und in die Faktura übertragen, eine Übertragung aus den Vorgängerbelegen der Auslieferung ist hingegen nicht möglich.

Zur Implementierung nehmen Sie die gewöhnlichen Einstellungen zur Preisfindung im Customizing vor (Definition von Konditionsarten, Pflege des Kalkulationsschemas). Das Kalkulationsschema ordnen Sie der Lieferart zu.

Preiskonditionen in Lieferungen verwenden

Dies ist Teil 1 der Demonstration:

Dies ist Teil 2 der Demonstration:

Lieferschnittstelle

Die Lieferschnittstelle fasst alle EDI- und ALE-Nachrichten zusammen, die sich auf die Lieferung beziehen. Sie basieren alle auf dem IDoc DELVRY07. Dies ist die aus Segmenten bestehende Datenstruktur, in der die Felder der Lieferung sowie weitere für den Versand relevante Felder, wie Route und Chargenmerkmale, enthalten sind.

Wenn beim Versandvorgang Geschäftspartner beteiligt sind oder Funktionen von externen Systemen abgedeckt werden, müssen mit diesen Partnern oder Systemen Informationen aus der Lieferung ausgetauscht werden. Im Allgemeinen werden hierbei für die externe Kommunikation EDI-Nachrichten (Electronic Data Interchange) und für die interne Kommunikation ALE-Nachrichten (Application Link Enabling) verwendet.

Die Lieferschnittstelle fasst alle EDI- und ALE-Nachrichten mit Bezug zur Lieferung zusammen. Sie basieren alle auf dem IDoc DELVRY07. Dies ist die aus Segmenten bestehende Datenstruktur, in der die Felder der Lieferung sowie weitere für den Versand relevante Felder, wie Route und Chargenmerkmale, enthalten sind.

Die Ausgabesteuerung der Lieferung auf Kopfebene löst das Füllen der IDoc-Felder aus. Das System stellt die entsprechenden Nachrichtentypen für die Kommunikationsszenarien bereit, die im SAP-S/4HANA-Standardsystem durch das IDoc dargestellt werden.

Unvollständigkeitssteuerung

Es ist möglich, ein Unvollständigkeitsschema für eine Auslieferung zu definieren. Wenn Sie versuchen, einen unvollständigen Beleg zu sichern (abhängig von einigen Konfigurationseinstellungen), wird ein Unvollständigkeitsprotokoll angezeigt.

Mit dem Aufruf des Unvollständigkeitsprotokolls führt das System eine Prüfung auf Vollständigkeit der Daten in der Auslieferung durch. Aus der erstellten Liste können Sie direkt in die Bearbeitung der unvollständigen Felder verzweigen.

Sie können das Unvollständigkeitsprotokoll aus der Lieferungsbearbeitung heraus aufrufen oder mit einem speziellen Report nach unvollständigen Lieferungsbelegen selektieren. Dadurch erhalten Sie einen Arbeitsvorrat noch zu bearbeitender Belege.

In der Auslieferung kann sowohl auf Kopf- als auch auf Positionsebene die Vollständigkeit einer Lieferung geprüft werden. Im Customizing können sie für nicht erfasste Felder steuern, welche zur Unvollständigkeit der Auslieferung führen und welche Konsequenzen dies jeweils für die weitere Bearbeitung bezüglich Kommissionierung, Verpacken, Warenausgang und Fakturierung hat (z.B. kann bei fehlendem Volumen in der Position das Verpacken verboten werden). Die Auswahl der zur Unvollständigkeit führenden Felder hängt von der Lieferart und dem Lieferungspositionstyp ab.

Ferner können Sie Partnerrollen und Texte an den entsprechenden Stellen im Customizing als obligatorisch kennzeichnen. Wenn im Beleg Angaben zu einer obligatorischen Partnerrolle fehlen oder ein obligatorischer Text nicht vorhanden ist, erfolgt ein Hinweis im Unvollständigkeitsprotokoll.

Weitere Funktionen

Beim Anlegen und Bearbeiten von Lieferungen können Sie auf zahlreiche weitere Funktionen zugreifen, die das System entweder automatisch oder auf Anforderung ausführen kann. Beispiele sind Materialsubstitution, Kredit- und Risikomanagement, steuerbare Fehlermeldungen, Liefersplit nach Lagernummer, die Gruppierung von Auslieferungen, eine Gefahrgutprüfung, Exportkontrollen, Texte und Qualitätsprüfungen.

Sowohl beim Anlegen als auch Bearbeiten von Auslieferungen gibt es eine Reihe weiterer Funktionen, die vom System automatisch oder auf Anforderung durchgeführt werden können.