Konfigurieren der Wareneingangsintegration

Nachrichtenfindung für den Export von Wareneingängen aus dem SAP-System in SAP-Ariba-Procurement-Lösungen definieren

Objective

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Nachrichtenfindung für den Export von Wareneingängen aus dem SAP-System in SAP-Ariba-Procurement-Lösungen definieren

Nachrichtenfindung definieren

Bei der Integration von Wareneingängen (WE) aus SAP ERP oder SAP S/4HANA in SAP-Ariba-Procurement-Lösungen müssen Käufer die Nachrichtenfindung oder die Nachrichtenausgabesteuerung in SAP konfigurieren. Dazu gehört die Konfiguration der folgenden Ausgaben, um zu steuern, wann, wie und welche WE-Belege über das verwaltete Gateway für Spend Management und SAP Business Network übertragen werden.

AusgabeBeschreibung
ZugriffsfolgeDefiniert die Suchstrategie, die SAP verwendet, um einen gültigen Konditionssatz für eine Nachrichtenart zu finden. Sie gibt an, wo und in welcher Reihenfolge SAP sucht, um zu ermitteln, ob eine Ausgabe für einen Beleg generiert werden soll.
AusgabeartDefiniert die Nachricht, den Zeitpunkt und die Verarbeitung für das Anlegen, Ändern oder Buchen eines Geschäftsbelegs. Ohne eine Ausgabeart fehlen SAP Anweisungen zum Generieren oder Senden der belegbezogenen Nachricht.
VorgehensweiseLegt fest, welche Nachrichtenarten für einen bestimmten Geschäftsbeleg und deren Verarbeitungsreihenfolge berücksichtigt werden. Sie gruppiert und steuert Ausgabearten für einen Geschäftsbeleg und stellt sicher, dass SAP weiß, welche Ausgabearten für Belege wie Wareneingänge ausgewertet werden sollen.
KonditionssätzeEnthält geschäftsspezifische Werte, die festlegen, wann eine Ausgabeart für einen Beleg ausgelöst werden soll. Sie informieren SAP, wann eine Ausgabe generiert werden soll, um sicherzustellen, dass nur die entsprechenden Dokumente basierend auf Kriterien übertragen werden.

Zusammen ermöglichen sie eine automatisierte, konsistente und zuverlässige Integration von Wareneingängen von SAP in SAP-Ariba-Procurement-Lösungen.

Vorteile der Nachrichtenfindung:

  • Verbesserte Effizienz: Automatisiert die Belegerstellung für den Wareneingangsprozess, reduziert manuelle Eingriffe und beschleunigt den Workflow.
  • Höhere Genauigkeit: Stellt sicher, dass die richtigen Belege für bestimmte Waren und Standorte generiert werden, wodurch Dokumentationsfehler reduziert werden.
  • Erweiterte Bestandsführung: Die sofortige Verfügbarkeit von Etiketten und Belegen stellt sicher, dass eingegangene Waren genau verfolgt und gelagert werden.
  • Flexibilität: Die Ausgabesteuerung ermöglicht verschiedene Ausgaben für bestimmte Waren, Lieferanten oder Lagerorte und bietet eine maßgeschneiderte Lösung für verschiedene Wareneingangsprozesse.

In dieser Customizing-Aktivität können Sie festlegen, wie Belege, die in SAP ERP oder SAP S/4HANA angelegt wurden, an SAP-Ariba-Procurement-Lösungen übertragen werden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Nachrichtenfindung im SAP-System für die Integration von Wareneingängen aus dem SAP-System in SAP-Ariba-Procurement-Lösungen zu definieren:

  1. Navigieren Sie über den Transaktionscode SPRO zu Integration mit anderen SAP-Komponenten>Verwaltetes Gateway für Spend Management und SAP Business Network für Käufer>Integration von SAP Ariba Procurement>Anwendungsspezifische Einstellungen>Wareneingang exportieren. Screenshot von Schritt 1.
  2. Erweitern Sie den Abschnitt Wareneingang Export, und wählen Sie die IMG-Aktivität für Nachrichtenausgabesteuerung für Exportwareneingang anlegen und definieren. Screenshot von Schritt 2.
  3. Wählen Sie auf der Seite Bedingungen für Nachrichtensteuerung die Option ME-Bestandsführung und dann Zugriffsfolgen. Screenshot von Schritt 3.
  4. Wählen Sie auf der Seite Sicht „Zugriffsfolgen" ändern: Übersicht die Option Neue Einträge. Screenshot von Schritt 4.
  5. Pflegen Sie auf der Seite Neue Einträge: Übersicht Hinzugefügte die Einträge in der Tabelle Übersicht Zugriffsfolge wie folgt:
    • AS (Zugriffsfolge): ARB1
    • Beschreibung: Aussagekräftige Beschreibung Ihrer Wahl, z.B. WE nach Ariba exportieren.

    Notiz

    Sie müssen den Wert ARB1 für das Feld AS (Zugriffsfolge) verwenden. Alle anderen Werte funktionieren für die Integration nicht.

  6. Wählen Sie Sichern.Screenshot der Schritte 5 und 6.
  7. Kehren Sie zur Seite Bedingungen für Nachrichtensteuerung zurück, wählen Sie ME-Bestandsführung, und wählen Sie Nachrichtenarten. Screenshot von Schritt 7.
  8. Wählen Sie auf der Seite Sicht "Nachrichtenarten" anzeigen: Übersicht das Symbol Anzeigen -> Ändern. Screenshot von Schritt 8.
  9. Wählen Sie auf der Seite Sicht "Nachrichtenarten" ändern: Übersicht die Option Neue Einträge. Screenshot von Schritt 9.
  10. Geben Sie auf der Seite Neue Einträge: Details der hinzugefügten Einträge ARB1 als Nachrichtenart ein, und geben Sie eine aussagekräftige Beschreibung ein, z.B. WE nach Ariba exportieren.
  11. Pflegen Sie auf der Registerkarte Allgemeine Daten die Werte in den folgenden Feldern:
    1. Zugriffsfolge: ARB1
    2. Zugriff auf Konditionen: Markieren Sie das Ankreuzfeld.
    3. Mehrfachausgabe: Markieren Sie das Ankreuzfeld.
    4. Geben Sie im Abschnitt Ausgabe ändern die folgenden Informationen ein:
      1. Programm: ARBCIG_PO_HEADER_STATUS
      2. FORM-Name/Programmname: SEND_POHEADER_STATUS

    Notiz

    Das Programm und die FORM-Routine für den Bestellkopfstatus werden für die Nachrichtenfindung des Wareneingangs wiederverwendet. Daher müssen Sie dasselbe Programm und dieselbe FORM-Routine pflegen.

    Schritte 10 und 11.
  12. Pflegen Sie auf der Registerkarte Vorschlagswerte die Werte in den folgenden Feldern:
    1. Versandzeitpunkt: 4 Sofort versenden (beim Sichern des Antrags)
    2. Sendemedium: 8 Sonderfunktion
    3. Partnerrolle: LS
  13. Wählen Sie Sichern, und geben Sie die Transportauftragsnummer an, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Screenshot von Schritt 13.
  14. Kehren Sie zur Seite Sicht "Nachrichtenarten" ändern: Übersicht zurück, wählen Sie ARB1 in der Tabelle Nachrichtenarten aus, und doppelklicken Sie auf Verarbeitungsroutinen. Screenshot von Schritt 14.
  15. Pflegen Sie auf der Seite Sicht "Verarbeitungsroutinen" ändern: Details im Abschnitt Verarbeitungsroutinen die folgenden Werte:
    1. Programm: ARBCIG_PO_HEADER_STATUS
    2. Formroutine SEND_POHEADER_STATUS
  16. Wählen Sie Sichern, und geben Sie die Transportauftragsnummer an, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Screenshot von Schritt 16.
  17. Kehren Sie zur Seite Bedingungen für Nachrichtensteuerung zurück, wählen Sie ME als Anwendungstyp aus, und wählen Sie Schemata. Screenshot von Schritt 17.
  18. Wählen Sie auf der Seite Sicht „Schemata" ändern: Übersicht in der Tabelle VerfahrenME0001 Bestandsführung aus, und doppelklicken Sie auf Steuerung.Screenshot von Schritt 18.
  19. Wählen Sie auf der Seite Sicht "Steuerung" ändern: Übersicht die Option Neue Einträge. Screenshot von Schritt 19.
  20. Pflegen Sie auf der Seite Neue Einträge: Übersicht Hinzugefügte in der Tabelle Übersicht Referenzschritte die Werte in den folgenden Feldern:
    1. Schritt: z.B. 10.
    2. Zähler: z.B. 0
    3. Konditionsart: ARB1
    4. Bedingung: Geben Sie bei Bedarf ein. z.B. 173
  21. Wählen Sie Sichern, und geben Sie die Transportauftragsnummer an, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Screenshot von Schritt 21.
  22. Kehren Sie zur Seite Konditionen für Nachrichtensteuerung zurück, wählen Sie ME, und wählen Sie Konditionssätze. Screenshot von Schritt 22.
  23. Wählen Sie im Dialogfenster Nachrichtenarten die Option ARB1, und wählen Sie Konditionssätze. Screenshot von Schritt 23.
  24. Geben Sie auf der Seite Ändern < Name der Ausgabeart> (ARB1): Auswahl Werte in die folgenden Felder ein:
    1. Vorg./Ereignisart: z.B. WE (Wareneingang zur Bestellung)
    2. Druckversion: z.B. 3 (Sammelschein)
    3. Position drucken: z.B. 1 (Materialbelegdruck)
  25. Wählen Sie Ausführen. Screenshot der Schritte 24 und 25.
  26. Pflegen Sie auf der Seite Konditionssätze ändern <Name der Nachrichtenart>: Schnelländerung in der Tabelle Konditionssätze die Werte in den folgenden Feldern für die Partnerrolle:
    1. Position drucken: z.B. 1 (Materialbelegdruck). Gibt an, ob eine Materialbelegposition mit einer bestimmten Bewegungsart gedruckt werden kann. Das Kennzeichen bestimmt auch die Art des Warenbegleitscheins, der gedruckt wird.
    2. Name: Der Wert wird basierend auf dem im Feld Druckelement eingegebenen Wert automatisch ausgefüllt.
    3. Funktion: z.B. LS (Logisches System). Abgekürzte Form des Namens, der die Partnerrolle identifiziert.
    4. Partner: Lassen Sie das Feld leer.
    5. Mittel: z.B. 8 (Sonderfunktion). Gibt an, wie die Ausgabe produziert wird.
    6. Datum/Uhrzeit: z.B. 4 (Sofort senden). Gibt die Option an, um den Zeitpunkt anzugeben, zu dem die Nachricht verarbeitet werden kann.
    7. Sprache: z.B. DE (Deutsch). Gibt die Sprache für die Anzeige von Text, die Texteingabe und den Druck von Dokumenten an.
  27. Wählen Sie Sichern. Screenshot der Schritte 26 und 27.

Zusammenfassung

Diese Lektion enthält einen umfassenden Leitfaden für erweiterte Administratoren und Implementierungsberater zur Konfiguration der Nachrichtenfindung (auch Nachrichtenausgabesteuerung genannt) in SAP ERP oder SAP S/4HANA. Das Hauptziel besteht darin, den automatisierten Export von Wareneingangsbelegen in SAP-Ariba-Procurement-Lösungen über SAP Integration Suite, verwaltetes Gateway für Spend Management und SAP Business Network zu aktivieren.

Der Inhalt deckt die vier kritischen Komponenten des Ausgabesteuerungs-Frameworks ab: Zugriffsfolgen, Nachrichtenarten, Schemata und Konditionssätze. Durch die Ausführung der detaillierten Konfigurationsschritte – insbesondere unter Verwendung des obligatorischen Werts ARB1 – stellen Administratoren sicher, dass das SAP-System korrekt identifiziert, wann und wie WE-Daten übertragen werden. Diese Integration automatisiert die Beleggenerierung, verbessert die Datengenauigkeit zwischen Systemen und verbessert die Echtzeit-Bestandstransparenz.