Bei der Terminierung werden die Durchlaufzeiten der Vorgänge (Feld Dauer) addiert und entweder zum Eckstarttermin hinzugerechnet (Vorwärtsterminierung) oder vom Eckendtermin abgezogen (Rückwärts-terminierung). Die auf diese Art errechneten End- bzw. Anfangszeitpunkte können von den Eckterminen abweichen.
Für jede Auftragsart können Sie die Standard-Terminierungsart festlegen, die aber auf dem Kopfdatenbild des Serviceauftrags geändert werden kann. Jede Terminierungsart verweist auf eine Terminierungsmethode, z.B. Vorwärtsterminierung, Rückwärtsterminierung, Tagesdatum Terminierung, keine Terminierung.
Ecktermine anpassen bedeutet, dass die terminierten Datumsangaben immer Vorrang vor den Eckterminen haben.
Terminierung automatisch bedeutet, dass das System den Auftrag immer terminiert, wenn er gesichert wird.
Pausengenaue Terminierung bedeutet, dass die Pausenzeiten aus den Arbeitsplatzstämmen berücksichtigt werden. Ist das Kennzeichen nicht gesetzt, wird die gesamte Pausenzeit anteilig verteilt. Die pausengenaue Terminierung kann nur in Zusammenhang mit einem Schichtprogramm mit Pausenplan genutzt werden (in der Instandhaltung zumeist nicht üblich).
Auftragsverschiebung bedeutet, dass das System immer, wenn Sie die Ecktermine während der Durchführung eines Auftrags ändern, die neuen Ecktermine als Basis für die Terminierung verwendet und nicht die Isttermine, die bereits eingegeben worden sind.
Terminierungsarten
The figure shows how the system determines the dates for the three operations in an order (Op1 to Op3) dependent on the scheduling type.
For the scheduling type Only capacity requirements, the capacity requirements are distributed equally across the period between basic start and basic end date.
The basic dates are adjusted if necessary, depending on the setting for the order type. This means that the start date for the first operation is copied as the basic start date of the order and the end date for the last operation is copied as the basic end date of the order.
For each scheduling type, you can set whether the time can also be entered for the basic dates, in addition to the date.
Im Rahmen der Kapazitätsplanung (Kapazitätsabgleich) kann eine Kapazitätsterminierung durchgeführt werden. Hier werden die bereits vorhandenen Kapazitätsbelastungen berücksichtigt. An der Kapazitätsterminierung nehmen nur die Arbeitsplätze teil, die das Kennzeichen Relevant für Kapazitätsterminierung haben. Das System prüft für jeden einzuplanenden Vorgang, ob für ihn zum berechneten Termin ausreichend freie Kapazität zur Verfügung steht. Ist ausreichend freie Kapazität vorhanden, wird der Vorgang eingeplant. Ist keine ausreichende Kapazität vorhanden, wird der Vorgang auf einen Termin verschoben, zu dem er ohne Kapazitätsprobleme bearbeitet werden kann.

