Unternehmensszenario
Ein potenzieller Kunde, der an Ihren Services interessiert ist, kontaktiert Ihr Unternehmen. Der Kunde möchte sich für einen Service anmelden. Der erste Schritt besteht darin, Ihre Kundendaten in Ihrem ERP-System zu erfassen, damit Sie rechtlich wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Diese Daten sind eine wichtige Grundlage für einen Vertrag zwischen Ihrem Unternehmen und Ihrem neuen Kunden. Sehen wir uns die Daten an, die Sie erfassen müssen.

Schauen wir uns zunächst noch einmal den End-to-End-Prozess an. Die Stammdatenverwaltung ist der erste Schritt des End-to-End-Prozesses. Sie bildet die Grundlage für jeden nachfolgenden Schritt, da sie die folgenden Entitäten anlegt:
- Das Kundenkonto
- Externes Konto
- Provider-Verträge
- Zugriffsobjekte
- Partneranbieterverträge
Um die Dinge einfach zu halten, konzentriert sich diese Lektion auf Kundenkonten und externe Konten.
Kundenkonto

Ein Kundenkonto stellt einen Kunden dar. Aus Gründen wie Parallelisierung und Skalierung kann ein Kunde jedoch mit mehr als einem Kundenkonto verknüpft werden. Dieser Kurs geht noch nicht auf diese Details ein. Beachten Sie, dass es zwar meistens eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen einem Kunden und einem Kundenkonto gibt, dass es sich aber auch um eine Eins-zu-viele-Beziehung handeln kann.
Da SAP Convergent Charging nicht viel über einen Kunden wissen muss, sind die mit einem Kundenkonto verknüpften Daten eher begrenzt. Die folgenden Daten sind Teil des Kundenkontos in SAP Convergent Charging:
- Allgemeine Informationen
- Name des Kundenkontos
- Abonnent
- Der Serviceanbieter, zu dem das Kundenkonto gehört
- Bereich Kundenmanagement
- Steuerinformationen
- Besteuerungsart
- Besteuerungsmodus
- Externes Konto, das standardmäßig belastet werden soll



