Wenn Sie sich für eine neue Materialart entscheiden, ist der einfachste Weg die Kopie einer vorhandenen Materialart. Wenn Sie die Kopie ausgeführt haben, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen.

Die Abkürzungen in der Grafik haben folgende Bedeutungen:
M = erforderliche Aktivität (erforderlich)
O = optionale Aktivität (optional)
D = Vorschlagswert zur Aktivität verfügbar (Vorschlag)
Customizing des Materials: Feldauswahl
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Feldauswahl festzulegen:
- Bestimmen Sie die Feldauswahlkriterien (ausblenden usw.).
- Bestimmen Sie die Steuerungsleiste (Materialart usw.).
- Ermitteln Sie die Feldauswahlgruppe.
- Ändern Sie das Steuerungskennzeichen für die Feldauswahlgruppe in der entsprechenden Steuerungsleiste.
- Testen Sie die Änderung.
Prozess der Feldauswahl
Sie können entscheiden, welches Feld innerhalb des Materialstamms ein Mussfeld wird oder ausgeblendet wird.
Führen Sie die folgenden Schritte aus:

Sie finden den Tabellennamen eines Feldes über die technischen Information in der F1–Hilfe.
Sie können im Customizing anhand des Tabellennamens die geeignete Feldauswahlgruppe suchen.
Für jede dieser Einflussgrößen existiert eine separate Steuerungsleiste.
Jede Position in einer Steuerungsleiste dieser Art gilt für eine bestimmte Feldauswahlgruppe. Die Feldoption gilt für die gesamte Feldauswahlgruppe und alle darin enthaltenen Stammdaten.

Die Feldauswahl in einer Materialstammtransaktion wird in der Regel durch mehrere Steuerleisten bestimmt. Die Einträge aller für die jeweilige Transaktion relevanten Steuerleisten sind miteinander verknüpft.
Die oben aufgeführten Verknüpfungsregeln bestimmen, welche Felder für die einzelnen Gruppen von Materialstammfeldern ausgewählt werden. In der Reihenfolge ihrer Priorität bedeuten die Zeichen Folgendes:
- - Ausblenden
- * Anzeigen
- + Musseingabe
- . Kanneingabe
Customizing des Materials: Bildfolge
Sie können den Materialstamm gemäß den Anforderungen Ihres Unternehmens strukturieren:
Sie können nicht benötigte Bilder aus der Bildsequenz entfernen.
Sie können durch Hinzufügen oder Löschen von Bildbausteinen eigene Bilder anlegen.
Sie können einzelne Felder in den Bildbausteinen beeinflussen.
Im Customizing des Materialstamms können Sie Folgendes tun:
Bildsequenzen anlegen und pflegen
Logische Bilder pflegen
Die Reihenfolge der logischen Bilder in einer Bildsequenz pflegen
Festlegen, welche Subscreens auf welchen logischen Bildern angezeigt werden
Einflussgrößen für die Feldauswahl einer Bildsequenz zuordnen
Einen Benutzer oder eine Benutzergruppe einer Bildsequenz zuordnen
Vorschlagswerte für Organisationsebene, Branche und logische Bilder für eine Gruppe von Benutzern festlegen
Customizing des Materials: Sichten
Die Sichten des Materialstammsatzes entsprechen den logischen Bildern im Customizing. Das logische Bild ist das sichtbare Datenbild.
Es gibt Hauptbilder (maximal 29), Zusatzbilder (maximal 15) und sonstige Bilder (nicht konfigurierbar, z.B. Einstiegsbilder).
Die Zusatzbilder werden mithilfe der Funktionscodes PB## (diese entsprechen dem Namen der Drucktaste im Screen Painter) dem Hauptbild zugewiesen.
Die Nebenbilder können den Zusatzbildern über die automatische Nummerierung zugewiesen werden (maximal 15 Zusatzbilder einschließlich Nebenbilder).
Bildsequenz

Eine Bildsequenz entspricht den logischen Bildern (Sichten) und Nebenbildern.
Die Reihenfolge der Bilder kann für jede Bildsequenz festgelegt werden.
Sie können eine Bildsequenz definieren, um sie auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.
Subscreens

Ein logisches Bild (Sicht) besteht aus mehreren Bildbausteinen. Er besteht aus einem Trägerdynpro, in das Sie mehrere Subscreens (maximal sechs) einfügen können.
Standardbildbausteine (SAPLMGDI) haben genau einen Rahmen mit bis zu zehn Zeilen und genau 83 Spalten.
Sie können die Reihenfolge der Bildbausteine frei wählen.
Sie können die Anzahl der Subscreens für jedes logische Bild variieren.
Subscreens aus anderen logischen Bildern können auf einem Bild zusammengefasst werden. Der Pflegestatus der Bildbausteinfelder muss mit dem Pflegestatus des logischen Bildes übereinstimmen. Sie müssen den Status des logischen Bildes im Customizing möglicherweise erweitern.
Änderungen an einem logischen Bild werden in der geänderten Bildsequenz gesichert. Das bedeutet, dass bei einer Änderung der Struktur von „Disposition 1" in der Folge 99, diese Änderung nur in der Folge 99 wirksam wird.
Themenübersicht: Angepasster Materialstamm

Beim Anlegen eigener logischer Bilder empfehlen wir Ihnen, die bereits vorhandenen Standard-Subscreens zu verwenden.
Eigene Subscreens benötigen Sie, wenn Sie verschiedene Feldgruppen oder neue Felder benötigen.
Zum Anlegen eigener Subscreens können Sie das Standardprogramm SAPLMGD1 in dessen eigene Funktionsgruppe kopieren (weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden [IMG]). Legen Sie dann den gewünschten Subscreen in der neuen Funktionsgruppe an.
Im ABAP Dictionary wurden Append-Strukturen für die Einbindung Ihrer eigenen Felder definiert.
Sie können nur Felder aus benutzerspezifischen Tabellen und benutzerspezifischen Trägerdynpros über Modifikationen im Programm SAPLMGMM einbinden.
Bevor Sie mit der Konfiguration Ihres eigenen Materialstammsatz-Dialogs beginnen, lesen Sie den Einführungsleitfaden (IMG).
Allgemeine Prüftabellen für den Materialstammsatz

Der Materialstamm enthält eine Reihe von Feldern, die mit anderen Tabellen abgeglichen werden. Diese Tabellen müssen eingerichtet werden, bevor Sie Materialstammsätze anlegen.
Hinweis
Zusätzlich zu den oben genannten Prüftabellen gibt es auch Prüftabellen, für die keine feste Prüfung durchgeführt wird. Das heißt, Sie müssen nicht unbedingt einen Eintrag im Customizing vornehmen. Sie können hier Einträge erfassen, die zuvor nicht zur Verfügung gestellt wurden. Diese Einträge aktualisieren jedoch nicht die Customizing-Tabelle, z.B. Werkstoff in Grunddaten 2.





